Glühwürmchenwanderung 2011
Zahlreiche umherschwebende und im Gras sitzende Lichtpunkte faszinierten die Teilnehmer der diesjährigen Glühwürmchenwanderung, die bei Einbruch der Dämmerung den Heimweg von der Bembermühle Richtung Wanderparkplatz antraten. Besonders die Kinder waren von dem Lichterzauber der zahlreichen Glühwürmchen im Feisternachttal begeistert. Doch auch für die Erwachsenen war dieses Naturschauspiel wie in jedem Jahr ein faszinierendes Erlebnis. Die für Samstag, den 25. Juni 2011 geplante Glühwürmchenwanderung musste in diesem Jahr erstmalig wegen der sehr kühlen Temperaturen auf den nächsten Abend verschoben werden, da bei zu kühlem Wetter die Glühwürmchen nicht fliegen. Die angestiegenen Temperaturen am Sonntag bescherten den Mitglieder und einigen Gästen der INUS einen wunderschönen Heimweg mit vielen leuchtenden Glühwürmchen.
Unterwegs erfuhren die Teilnehmer Interessantes über die Lebensweise der Leuchtkäfer. Man spricht von Glühwürmchen, weil die flügellosen Weibchen und die Käferlarven wurmähnlich aussehen. Das auf chemischem Wege erzeugte kalte Licht dient nur dem einen Zweck, dass sich die munter umherfliegenden Männchen und die flugunfähigen Weibchen in den Gräsern nachts zur Paarung finden. Danach stirbt das Männchen und auch das Weibchen lebt nur noch wenige Tage, um seine Eier in Bodennähe abzulegen. Dass das Feisternachttal ein echter Geheimtipp für Glühwürmchenfreunde ist, liegt an der Lebensweise der Larven. Sie fressen während ihrer dreijährigen Entwicklung ausschließlich Schnecken, die im feuchten Feisternachttal reichlich zu finden sind. Trotz des trockenen Frühlings konnten sich die Larven auch in diesem Jahr hier gut entwickeln. Im Biergarten der Bembermühle warteten die Glühwürmchenfreunde bei erfrischenden Getränken und einem kleinen Imbiss auf die Dämmerung, um danach das Naturschauspiel genießen zu können.
Warten in der Bembermühle auf die Dämmerung.
 
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