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Streuobstwiesen
Die INUS pflegt eine Streuobstwiese
Seit 1993 betreut die INUS eine ca. 1 ha große Streuobstwiese im Bereich der Vallendarer Rheinhänge (Bergweg/Hufgut Remy). Als die INUS die Biotoppatenschaft mit der Stadt Vallendar übernahm, drohten die Fläche zu verbuschen und die nicht gepflegten Obstbäume abzusterben. Die Mitglieder der INUS kämpften gegen Brombeeren, Goldrute, Sträuchern, Baumsämlinge, Misteln und licht- und luftundurchlässige Baumkronen. Bereits nach zwei Jahren entwickelte sich eine typische Magerwiese mit massenweise Schlüsselblumen und Wiesensalbei. Die Baumlücken wurden durch Neuanpflanzungen geschlossen. Mit dem Astschnittgut legte die INUS eine Benjeshecke an, Nistkästen – auch eine Steinkauzröhre- wurden aufgehängt und zwei abgestorbene Bäume wurden als Totholz zum Unterschlupf für die Fauna auf der Wiese belassen.
Die Biotoppatenschaft wurde 1999 in einen Pachtvertrag umgewandelt. Heute noch bewirtschaftet die INUS die Fläche nach den Gesichtspunkten einer umweltschonenden Landwirtschaft. Das heißt, die Fläche wird erst nach dem 15. Juni abschnittsweise gemäht. Dünger und Pestizide werden nicht eingebracht. Es werden ausschließlich regionaltypische Obstsorten als Hochstämme nachgepflanzt.
Die Arbeiten auf der Streuobstwiese für die INUS sind im Laufe eines Jahres:
- Im Winter Bäume schneiden
- Ende Winter Nistkästen säubern
- Im Frühsommer Mähen der Wiese
- Im Herbst Ernte und Nistkästen säubern
Warum pflegt die INUS die Streuobstwiese?
Die INUS möchte dieses Kultur- und Naturgut erhalten und damit zeigen, wie vielfältig Streuobstwiesen als Erholungsraum für Menschen sind und wie sie zum Artenschutz beitragen. Die Mitglieder der INUS haben Freude an gemeinsamen Arbeiten auf der Wiese und ernten im Herbst gesundes Obst, welches sich auch zur Einlagerung bestens eignet.
Die Obstkuchenfans der INUS haben ihre Rezepte zusammengetragen, die Sie hier als pdf-Datei abrufen können.
Gutes Gelingen und guten Appetit!!!
Bitte hier klicken, wenn Sie sich generell über Streuobstwiesen informieren möchten:
Impressionen von der Streuobstwiese, die von der INUS gepflegt wird
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