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Tierspurenwanderung im Feisternachttal am 10. Februar 2007

Gemeinsam mit Förster Kern auf Spurensuche im Wald

30 kleine und große Naturfreunde waren der Einladung der INUS gefolgt, um am Samstag, den 10.2.2007 gemeinsam mit unserem Revierförster Achim Kern und Mitgliedern der INUS nach Tierspuren im Wald Ausschau zu halten. Nach einer zweistündigen Entdeckertour im Feisternachttal und auf dem Rheinhöhenweg waren sich alle Teilnehmer einig: Auch ohne Schnee gibt es im Winter viele Spuren unserer Waldbewohner zu entdecken. Schon nach wenigen Metern staunten die Kinder, wie viel Leben in einem Totholzbaum steckt. Zahlreiche Insekten und deren Larven, Asseln und andere Tiere sowie eine Vielzahl von Pilzen sorgen dafür, dass das abgestorbene Holz wieder zersetzt wird . An herumliegenden Haselnüssen konnten die Wanderer Fraßspuren von Mäusen und Eichhörnchen beobachten. Abseits vom Waldweg am Bach wurde es spannend. Dort hatten Wildschweine nach Futter gesucht und Förster Kern erklärte, dass Jäger und Förster dies als “Brechen” des Bodens bezeichnen. Am Bach entlang verlief ein Wildwechsel, sozusagen die “Autobahn” der Tiere, denn auch die Tiere benutzen immer wieder bestimmte Wege im Wald. Beim Aufstieg zum Rheinhöhenweg wurde an Baumhöhlen Station gemacht, um etwas über die Quartiere von Spechten, Hohltauben, Meisen und Fledermäusen zu erfahren. Weitere Tierspuren wie Buntspechtfedern, abgenagte Fichtenzapfen, ein mitgebrachtes Zwergmausnest und frische Gänge von Minierfliegen in Blättern erklärte Sigrid Heuer der interessierten Gruppe. Schließlich konnten noch die Fraßbilder von Buchdrucker und Kupferstecher an Baumrinden verglichen werden und Förster Kern erklärte, warum diese Borkenkäfer für den Forst so schädlich sein können. Bevor die Wanderer sich auf den Rückweg machten, durften sich vor allem die Kinder in Mäuse und Eichhörnchen verwandeln und vom Förster mitgebrachte einheimische und fremde Nüsse probieren. Am Ende der Wanderung hatten die Teilnehmer nicht nur zahlreiche Tierspuren kennen gelernt, sondern dank der umfangreichen Erläuterungen von Förster Kern viel Wissenswertes über Bäume und die Lebensgemeinschaft Wald erfahren. Die INUS bedankt sich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für die Unterstützung durch Förster Kern und freut sich auf weitere gemeinsame Veranstaltungen.

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Tierspurenwanderung

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